Intelligente Tore haben nachhaltigen Einfluss auf den Energieverbrauch von Gebäuden

Ausgangssituation

“Nachhaltigkeit” ist eine der wichtigsten Herausforderungen der Zukunft für die Industrie. Es ist nötig, Technologien zu entwickeln, um unsere Ressourcen bestmöglich zu nutzen. Um Gebäude energieeffizienter gestalten zu können, wurden Richtlinien wie die EU-Richtlinie Energy Performance of Building Directive (EPBD-No. 2002/91/EG von Juli 2010), erlassen.

Die Industrie ist angehalten, Trends auf den Gebieten Energieeffizienz, Qualität und Lebensdauer zu entwickeln. Dies betrifft also auch die Tür-/Tor-Industrie. Hier müssen Produkte 20-25 Jahre und länger halten.

Kreditinstitute und Immobilienfirmen sehen in Nachhaltigkeitszertifikate wie LEED, BREEAM oder DGNB einen Mehrwert für Gebäude. Daher werden verstärkt nachhaltig zertifizierte Gebäude nachgefragt und die genannten Zertifizierungssysteme ständig weiterentwickelt.

Die Europäische Normung unterstützt mit dem CEN/ TC 350 für nachhaltiges Bauen diesen Prozess und definiert das Rahmenwerk.

All diese Zertifikate und Standards sind ein Zeichen dafür, dass der Markt des nachhaltigen Bauens stetig wächst.

 

Was kann die Tür-/ Torindustrie zur Nachhaltigkeit beitragen?

Die Nachhaltigkeitszertifikate für „“Green Buildings“ berücksichtigen Informationen über laufende Kosten, z.B. für Energie, Reinigung oder Instandhaltung während eines Gebäudelebenszykluses. D.h., dass Energieeffizienz, niedrige Instandhaltung und lange Lebensdauer von Produkten dem Immobilienbetreiber helfen, Geld zu sparen – Punkte, welche Türen und Tore der ttz-Mitglieder erfüllen. Diese Energiesparpotenziale sind jedoch noch nicht ausreichend Gebäudebesitzern, Architekten und Ingenieuren und Green Building Zertifizierern bekannt.

Der ttz weißt darauf hin, dass nicht nur ein guter Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) eines Tores für Energieeinsparungen sorgt. Es gibt andere Parameter wie z.B. Luftdurchlässigkeit und “Offenhaltezeiten” eines Tores, die in ihrem Zusammenspiel berücksichtigt werden müssen. Denn ein Tor hat während seiner Nutzung höhere Auswirkungen auf den Energieverbrauch eines Gebäudes, als bisher angenommen.

Relevante Indikatoren und Vorteile von Toren sind:

  • Tür/Tor-Parameter: U-Wert, Luftdurchlässigkeit and Offenhaltezeit haben große Auswirkungen auf den Energieverbrauch àmit einer optimierten Kombination von gut isolierten/ gedämmten Toren und intelligenter Torautomation kann Energieeinsparung über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes realisiert werden!
  • Für Tore verwendeten Materialien wie Stahl, Aluminium, Plastik, Glas oder Gummi sind gut zu recyceln.
  • Materialauswahl à Optimierter/ reduzierter Materialverbrauch mit idealer Materialleistung!
  • Einbau einesTores à Leichter Ein- und Ausbau
  • Benutzung von Toren à komfortabler Gebrauch mit hohen Sicherheitsstandards.
  • Regelmäßige Wartung durch ttz-Sachkundige unterstützt ebenfalls die Nachhaltigkeit im Lebenszyklus eines Tores.


Lösung - Nachhaltige Tore

Die Investitionssumme für Tore ist im Vergleich zu allen verwendeten Bauprodukten beim Bau eines Gebäudes gering (nur ca. 2-3% der Gesamtkosten). Doch bezogen auf die Gesamtlebenszeit eines Gebäudes haben Tore einen großen finanziellen Einfluss, wenn die richtigen Tor-Komponenten verwendet werden.  
Ein gut thermoisoliertes Tor mit niedrigem U-Wert kann nicht beim Energie sparen helfen, wenn es den ganzen Tag geöffnet ist. Nur durch die ideale Kombination eines thermisch-optimierten, gut isolierten Tores, in Verbindung einer intelligenten Tor-Automation (Sensorik, Steuerung, Antrieb), mit kurzen Öffnungszyklen wird über den Gebäudelebenszyklus signifikant Energie eingespart.

Ein “intelligent-automatisiertes” Tor kann Energie und somit viel Geld einsparen - zusätzlich wird die CO2 Belastung reduziert!

Der ttz hat gemeinsam mit dem europäischen Tür/Tor-Verband E.D.S.F. den Door-Energy-Calculator erarbeitet, welcher vereinfacht mögliche Energieeinsparungen eines Gebäudes durch verschiedene Torparameter aufzeigt

www.ttz-online.de/calculator/